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Frankenthals Stärken & Chancen

Von "Eine Vision für Frankenthal"

Zum Projekt

Frankenthal hat als Stadt auch viele Stärken und die Zukunft bietet viele Möglichkeiten und Chancen, die Frankenthal nutzen kann.

Wenn Sie an das Jahr 2035 denken: Auf welche Stärken sollte sich Frankenthal besonders konzentrieren? Welche Chancen sollte die Stadt nutzen, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten?

Kommentare(12)

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Profil von Uli Beyle
Gepostet von:Uli Beyle
vor 4 Wochen
Ich fahre regelmäßig mit dem Rad durch unsere Stadt. Und ich werde jedes Mal ein bisschen wütender – nicht wegen der Strecken, sondern wegen der verschwendeten Chancen. Frankenthal liegt zwischen Worms, Speyer und dem Pfälzerwald. Tausende Radtouristen rollen jedes Jahr den Rheinradweg entlang – an uns vorbei. An uns vorbei! Weil es keine attraktive Einladung gibt, die Route durch unsere Innenstadt zu führen. Ludwigshafen freut sich. Wir schauen zu. Dabei haben wir eine Stärke, die sich nicht erkaufen lässt: Frankenthal ist flach. Komplett flach. Keine Hügel, keine Ausreden. Jede Investition in Fahrradinfrastruktur wirkt hier doppelt, weil die geografische Hürde schlicht nicht existiert. Das ist unser Joker – und wir spielen ihn nicht aus. Die Chance bis 2035 liegt auf der Hand: ein durchgängiges Netz aus echten Fahrradstraßen und einem klaren Wegeleitsystem – vom Rheinufer bis in die Innenstadt, von der Innenstadt bis in die Wohnviertel. Damit Radtouristen, die eigentlich Richtung Speyer wollen, erst mal bei uns einen Kaffee trinken, eine Waffel essen, ein Souvenir kaufen. Wir sind das Tor zur Pfalz – wir müssen endlich so auftreten. Jetzt kommt ein Argument, das zu selten gestellt wird: Wer in Frankenthal wohnt und bei der BASF arbeitet, fährt auf dem Werksgelände sowieso Rad. Das Gelände ist riesig, das geht gar nicht anders. Aber was passiert vorher? Die meisten steigen ins Auto, kämpfen sich durch den Berufsverkehr auf der B9, suchen einen Parkplatz – und sind schon gestresst, bevor der Arbeitstag begonnen hat. Dabei wäre das Rad bei guter Infrastruktur schlicht die schnellere Option. Keine Ampelstaus, kein Parkplatzproblem, direkt ans Werk. Wer das einmal erlebt, steigt nicht mehr um. Das bedeutet weniger Autos auf unseren Straßen, weniger Lärm in den Wohnvierteln, morgens und abends eine spürbar ruhigere Stadt. Und das ist keine Kleinigkeit – das ist der Unterschied zwischen einer Stadt, in der man wohnt, und einer Stadt, in der man leben will. Eine Stadt, in der Kinder sicher zur Schule radeln und der Weg zur Arbeit entspannt statt nervenaufreibend ist, zieht Familien an. Familien ziehen Fachkräfte an. Fachkräfte stärken den Standort. Frankenthal hat 2035 die Chance, die lebenswerte, stressfreie Alternative zu Ludwigshafen und Mannheim zu sein – nicht der Durchfahrtsort zwischen den großen Städten, sondern das Ziel. Diese Stärken liegen bereit. Wir müssen sie nur endlich nutzen.
    @Uli Beyle super Zusammenfassung. Mega und vollste Zustimmung. Ich bin selbst Rad Berufspendler und das Thema Rad wäre klasse Schwerpunkt. Vieles liegt schon so direkt einfach umsetzbar vor uns und ließe sich strategisch einfach erweitern. Bisschen Inspiration. Zu schildern, Rad ständern und abstellflächen in fussgängerzonen aus Holland abschauen noch, die strategische Lage und geografie nutzen. Super Zusammenfassung und die ersten Schritte mit Rad Parkhaus etc sind ja auch schon da. Jetzt Vollgas in ein zukunft-Gesamtkonzept für touristik und Berufspendler. Wir haben sogar 2 (!) Rad Geschäfte in der Innenstadt, wo ein rad Tourist bei defekt hilfe bekäme und sich daneben mit Kaffee und essen stärken kann etc.
    • 1 gefällt mir
    Profil von Heike Bauer
    Gepostet von:Heike Bauer
    vor 4 Wochen
    @Uli Beyle super zusammengefasst. Hoffentlich passiert da mal was. Es macht vor allem das Rad fahren noch mehr Spass wenn Fahrradwege. Straßen neu betoniert und ausgebessert werden. Ich brauche schon keine Klingel mehr weil durch das holpern mit dem Fahrrad über Stock und Stein ist es kein. Genuss und man verursacht automatisch Lärm wenn man was mit dem Rad transportiert was hin und her wackelt. Ich appelliere hiermit zur Glättung aller Straßen und Wege im Stadtgebiet und neu betonieren. Da sollten mal Fördergelder hinfliessen
      Profil von Heike Bauer
      Gepostet von:Heike Bauer
      vor 4 Wochen
      Frankenthal soll wieder einen Minigolfplatz haben. Mein Vorschlag, vielleicht im Metznerpark
      • 1 gefällt mir
      Profil von Heike Bauer
      Gepostet von:Heike Bauer
      vor 4 Wochen
      Ausbau und resaurieren, sanieren neu pflastern von Fahrradwegen in der Innenstadt, inkl. neu Markieren, am Besten rot damit man auch als Autofahrer die Fahrradwege gut sehen kann. Neue Markierungen an der Kreuzung Folzring/ Europaring dringend erforderlich. Man sieht nicht mehr wo ein Überweg über die Strasse geht.
      • 1 gefällt mir
      Profil von Heike Bauer
      Gepostet von:Heike Bauer
      vor 4 Wochen
      Frankenthal braucht unbedingt mehr Fahrradständer wo es möglich ist im unmittelbaren Stadtzentrum sein Rad sicher mit dem Rahmen irgendwo anzuschliessen und nicht nur mit den Reifen.
      • 1 gefällt mir
      Profil von S Müller
      Gepostet von:S Müller
      vor 4 Wochen
      Was ist Frankenthal? Mit was wird es verbunden? Vielen fällt da nur das Strohhutfest ein und die leider wenig ansprechende Fußgängerzone mit beschränktem Einkaufserlebnis. Frankenthal ist eine kleinere Stadt, die eigentlich optimal gelegen ist: Zwischen Mannheim als größerer Einkaufsstadt mit großem kulturellen Angebot, nicht weit weg von Frankfurt mit seinem internationalen Flughafen, nur wenige Kilometer entfernt von der Pfalz, in die viele Gäste zum Urlauben kommen, und auch recht nah zum Nachbarland Frankreich. Doch Frankenthal fällt hier nicht auf. Etwa durch eine attraktive Innenstadt, in der Cafés und Gaststätten locken, die eine durchdachte und ansprechende „Möblierung“ hat – zu der Beleuchtung, Sitzgelegenheiten, Beschattung, Grün und vielleicht aus Wasser in vielen Formen gehört. Oder durch ein attraktives Museum mit modernem Ausstellungskonzept, weitere Ausstellungsflächen mit Wechselausstellungen, die Anlass bieten, die Stadt immer mal wieder zu besuchen. „Feste“ wie „Essen bei Food-Trucks“ mit unsäglicher Stimmungsmusik, Bayrische Tage (wieso eigentlich bayrisch? Und ein Bieranstich? Leben wir nicht einer Weingegend? Warum hat der Wochenmarkt keinen Weintreff mit kleinen kulinarischen Angeboten?) oder „Bauernmärkte“, die keine sind, sondern Veranstaltungen mit Ramsch und billigem Essen, sowie „Italienische Tage“, bei welchem auch nur gegessen und getrunken wird, bei welchen etwa Gäste von Vespa-Clubs noch nicht einmal begrüßt und eingebunden werden, sind wirklich keine Angebote, um die Stadt zu besuchen. Völlig aus der Zeit gefallen ist der Jahrmarkt, der abseits stattfindet und zu dem keiner mehr kommen will. Und: Es fehlen für Tagesbesucher Wegweiser zu anderen touristisch interessanten Stätten in der Stadt - aber: wo wären diese? Frankenthal lässt sein Erbe verlottern, zieht keinerlei Nutzen daraus, um sich ein Profil zu geben. Die Erkenbert-Ruine wird allenfalls genutzt für nicht an das historische Erbe des Hauses angepasste Veranstaltungen. Die Außenmauern des ehemaligen Augustiner Chorherrenstifts Groß-Frankenthal sollten überdacht, ausgebaut werden als Ausstellungs-, mietbarer Veranstaltungsraum (für Empfänge, Trauungen etc) – nach einem Architekten-Wettbewerb.. Andere Fixpunkte in der City – etwa auch Kunst im öffentlichen Raum – findet zu wenig Zuwendung. Und wird nicht gepflegt und erhalten. Um Frankenthal in der Metropolregion zu positionieren und interessant zu machen für Besucher von außerhalb, müsste unbedingt die Innenstadt zu einem Anziehungspunkt werden, wie ihn eben nur kleinere Städte bieten können – gegen die größeren Städte kann Frankenthal sowieso nicht ankämpfen. Eine stimmige „anheimelnde“ Atmosphäre mit einheitlichen Öffnungszeiten der Geschäfte, eine Abkehr muss unbedingt erfolgen von der Möblierung, wie sie derzeit stattfindet: Sie ist beliebig, passt nicht zum Umfeld – es sollte nicht einfach irgendetwas erstanden werden, nur weil es Zuschüsse dafür gibt. Die Verwaltung sollte Mut beweisen zu neuen Konzepten, setzen auf Entsiegelung – auch gegen Anwohnerprotest. Auch wenn Parkplätze wegfallen. Frankenthal hat einige Schätze aus der Vergangenheit, die gehoben werden könnten, um sich einen „Namen“ zu machen: Sie könnte „Porzellan-Stadt“ werden – mit anziehenden (Dauer)-Ausstellungen und vielem mehr, auch „Glockenstadt“ oder „Maler-Stadt“ – es gibt ein Café Mirou, aber kaum jemand weiß, woher dieser Name kommt. Er geht zurück auf die Frankenthaler Maler um 1600 Anton Mirou oder auch Gillis van Coninxloo. Auch hier wird keinerlei Geschichtsbewusstsein geweckt – auch bei den Frankenthalern selbst nicht. Auch der alte jüdische Friedhof, der nahezu vergessen hinter verschlossenen Türen liegt, könnte im Zusammenhang mit der jüdischen Geschichte Frankenthals mehr in den Fokus gerückt werden. Auch von Stadtführungen, die grundsätzlich einer Professionalisierung bedürfen – auch vor dem Hintergrund verstärkter Werbung bei (Tages-) Touristen. Ich habe mich auf Kulturelles beschränkt, Hinweise zu Industrie/Auto- und Fahrrad-Verkehr/Firmen-Ansiedlungen etc. wurden schon oft diskutiert. Auch der alte jüdische Friedhof, der nahezu vergessen hinter verschlossenen Türen liegt, könnte im Zusammenhang mit der jüdischen Geschichte Frankenthals mehr in den Fokus gerückt werden. Auch von Stadtführungen, die grundsätzlich einer Professionalisierung bedürfen – auch vor dem Hintergrund verstärkter Werbung bei (Tages-) Touristen. Ich habe mich auf Kulturelles beschränkt, Hinweise zu Industrie/Auto- und Fahrrad-Verkehr/Firmen-Ansiedlungen etc. wurden schon oft diskutiert.
      • 2 gefällt mir
      Stärken: Größe, Lage, Infrastruktur Anbindung, Wachstumsmöglichkeiten durch gute Rand-Lage Industriegebiet etc. Gute Anbindung öffentlicher Nahverkehr und Auto. Lebensqualität privat: Stadt der kurzen Wege (Fahrrad).. Ideen: Park and ride ausbauen, vom nahen Umland umstieg auf öffentlichen Nahverkehr verbessern. Industrie und Dienstleistung Ansiedlung neuer Firmen erweitern. Fokus auf Geschwindigkeit bei Entwicklungsprojekten zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuer Einnahmen. Neue Wege gehen im Bereich Energie und Wohnen, z.b. erneuerbare Energien, crowd funding Projekte für kommunale Batteriespeicher anstoßen. Grüne Energie aus FT für FT mit Bürgerinvestitionsbeteiligung. Schwächen: Grosser verwaltungsappart ohne Effizientanreize. Hier klar verschlanken und massiv digitalisierung, künstliche Intelligenz, vorantreiben. Vorteil hier keine Abstimmung in "klein- klein kreisen" nötig, eine grosse Verwaltungseffizienz Maßnahme mit Personalabbau etc. Lässt sich hoffentlich gut umsetzen durch "Steuerung aus einer Hand nur für Frankenthal". Stichworte hierzu: mehr effiziente wirklich bedarfsorientierte flexible verwaltungs Dienstleister anstatt 'traditioneller Beamtenapparat"....
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      Profil von L B
      Gepostet von:L B
      vor 1 Monat
      Frankenthals Stärke ist die Grösse und Lage: in der Metropol-Region mit vielen Firmen und Angeboten und doch Naturnah zum Pfälzerwald; gross genug um alles am Ort an Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Kultur, Schulen, Vereinen und öffentlichen Anlagen zu bieten, klein genug familiär und überschaubar zu sein
        Profil von John Wayne
        Gepostet von:John Wayne
        vor 1 Monat
        Es muss versucht werden ein Gemeinsamkeitsgefühl bei den Bürgern der Stadt zu entwickeln. Es fehlen zudem „Aushängeschilder“ die überregional ein Zeichen sind. Nicht nur Strohhutfest…
          Ja so ist es ich finde es sind zu auch viele Autos in der Innenstadt die nerven. In großen Städten dürfen die Autos auch nicht bis vor die Geschäfte fahren.
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          Profil von Patrick Gaa
          Gepostet von:Patrick Gaa
          vor 2 Monaten
          Wir sind eine sehr gut gelegene Stadt mit zu wenigen Plätzen wo man sich gerne aufhält . Das KBA Gelände ( Parkplatz) würde sich hervorragend anbieten um einen grünen Park dort herzurichten. Weniger Asphalt mehr Grün . Als Durchgang wäre es für die Leute zu Fuß eine Abwechslung und teilweise eine Abkürzung. Wir haben mehrere „Sportplätze“ wenn man diese noch so nennen kann . Beide Sportplätze liegen am Westring in Frankenthal. Beide sehen absolut verwildert aus und dort sieht man ( berechtigterweise ) keine Kinder spielen . Dort könnte man Calistenics Anlagen wie im Ostparkstadion hinbauen . Mehr Sitzplätze für die Kinder . Mehr schattige Plätze und Abends besser beleuchtete Plätze .Man könnte es dort auch offener gestalten zur besseren Kontrolle . Ich würde versuchen die Lebensqualität der Leute wieder zu verbessern . Ich finde Ruhe und Natur sind uns als Menschen sowieso schon sehr abhanden gekommen.
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